Insider-Tipps: Was unser Dialyse-Team empfiehlt!

 

Wo gibt es in Salzburg das beste Eis? Welche Spazierstrecke in der Stadt sollten Sie auf keinen Fall verpassen? Von wo aus hat man den schönsten Blick auf die Mozartstadt? Unsere Dialyse-Mitarbeiter haben für Sie ganz persönliche Salzburg-Tipps zusammengestellt!

 

Tipp:
Entdecken Sie den Kapuzinerberg!

Wann immer ich das Bedürfnis nach Ruhe habe, zieht es mich auf den Kapuzinerberg. Dort genieße ich die Natur und fantastische Ansichten auf die Stadt, setze mich auf eine Bank und tanke Kraft. Es gibt mehrere Möglichkeiten, auf den Kapuzinerberg zu gelangen. Mein Lieblingsweg beginnt in der Linzergasse, wo direkt beim Franziskustor der Stefan-Zweig-Weg nach oben führt. Der Weg bringt den Genuss-Wanderer direkt zum Kapuzinerkloster, welches man nach einer guten Viertelstunde erreicht. Ich marschiere gerne weiter Richtung Franziskischlössl, um mir im Gastgarten ein kühles Getränk schmecken zu lassen.

Den Rückweg nehme ich je nach Wetter und Tagesverfassung entweder über den gemütlicheren Stefan-Zweig-Weg zurück zum Kapuzinerkloster. Wenn ich mit fit und trittsicher fühle, nehme ich auch ab und an den steilen Basteiweg zur Hettwerbastei. Dieser Weg ist wirklich nur für Trittsichere geeignet, schenkt dem Wanderer aber herrliche Stadtaussichten. Von der Hettwerbastei gelangt man über die Imbergstiege hinunter in die Steingasse – eine der ältesten Straßen Salzburgs.

Ein Kaffee am Platzl rundet meinen Lieblingsspaziergang perfekt ab.

Tipp:
Augustiner-Bräu in Salzburg-Mülln: Genießen wie ein echter Salzburger.

Wer sehen will, wo viele Salzburger ihren Feierabend verbringen, sollte das Augustiner-Bräu im Stadtteil Mülln besuchen. An lauen Sommerabenden trifft sich die Stadt im schattigen Gastgarten der ehrwürdigen Brauerei. Über 1.500 Personen haben hier Platz und dennoch ist es wunderbar gemütlich. Neben dem süffigen Bier, das man sich am besten in einem Maßkrug am Zapftresen holt, findet man im „Müllner-Bräu“ viele österreichische Köstlichkeiten zum Jausnen.

Wer sich allerdings wie ein echter Salzburger verhalten möchte, der bringt seine Jause einfach mit. Dies kommt natürlich Dialysepatienten sehr entgegen, die jene Leckereien mitbringen können, die sie gut vertragen. Stilecht mit Tischdecke, Jausenbrettln und Servietten ausgestattet, pilgern Unzählige des Abends in den Biergarten, um den Tag in fröhlichem Rahmen ausklingen zu lassen. Absolut empfehlenswert!

Tipp:
Zum Schlendern durch die Altstadt: Ein Eis von der Icezeit.

In der Stadt Salzburg werden sie an vielen Ecken süße und pikante Verlockungen finden. Mein Favorit für heiße Sommertage ist jedoch die Icezeit. Diese finden Sie im Eissalon in der Linzergasse, wo Sie sich auch auf einer schönen Terrasse niederlassen können. Oder aber in der Chiemseegasse in der Nähe des Residenzplatzes, wo Sie sich am besten eine Tüte schnappen und sich durch die Gassen treiben lassen.

Der echte Salzburger Eishersteller verführt mit klassischen und ausgeflippten Eiskreationen: Schokolade-Chili, Erdnuss, Mango, „Mozart“ (natürlich muss es eine solche Eissorte in Salzburg geben!), Campari-Orange und vieles mehr.

Das köstliche Kühl ist wunderbar cremig: man schmeckt die Liebe, die im österreichischen Produkt steckt, das mit viel italienischem Know-How entwickelt wurde.

Tipp:
Am Donnerstag über den Schrannenmarkt spazieren.

Wer quirliges Markttreiben liebt, sollte unbedingt an einem Donnerstagvormittag den Schrannenmarkt besuchen. Bereits seit 1906 gilt die Schranne als DER Wochenmarkt für landwirtschaftliche Produkte in Salzburg.

Am Mirabellplatz rund um die Andräkirche wird bereits im Morgengrauen eifrig gewerkelt: Bauern, Gemüse- und Obsthändler, Fleischer und andere Marktfahrer aus Salzburg, Oberösterreich und Bayern bauen ihre Stände auf und präsentieren ihre Köstlichkeiten. Die Schranne ist ein echter Genuss für die Sinne: Obst und Gemüse leuchten um die Wette, der Duft von Kräutern, geräuchertem Speck und frisch gebackenem Brot umschmeichelt die Nase. Und es ist einfach schön, durch die Marktreihen zu spazieren, die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen und vielleicht mit dem einen oder anderen Bauern ins Gespräch zu kommen. Auch wenn man nichts einkauft, ist ein Schrannenbesuch absolut empfehlenswert.

Tipp:
Landluft inhalieren und durch die Hellbrunner Allee zum Schloss Hellbrunn defilieren.

Ob Schneeflocken fallen, der Herbstwind durch die Blätter fegt oder die Sommersonne vom Himmel brennt: die Hellbrunner Allee verzaubert mich zu jeder Jahreszeit und ist darum meine Lieblingsstrecke für einen gemütlichen Spaziergang. Parken Sie in einer der Nebenstraßen der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg und folgen Sie der Beschilderung in Richtung Hellbrunner Allee. Sie gehen nur ein kurzes Stück an der Straße, die Sie dann an einer Ampel queren, und tauchen direkt in eine der ältesten Baumalleen Europas ein. Die Baumriesen, die Sie hier finden, säumen einen Weg, der bereits über 400 Jahre alt ist und zu Beginn des 17. Jahrhunderts von Erzbischof Markus Sittikus geplant wurde. Sie spenden wohltuenden Schatten und tauchen die zweieinhalb Kilometer lange Strecke in ein besonderes Licht.

Sie kommen an großen Wiesen, alten Bauernhöfen sowie an prächtigen Bauten, wie z.B. dem Schloss Frohnburg oder dem Schloss Emsburg, vorbei. Und Sie genießen die Ruhe – denn die Allee dürfen keine motorisierten Fahrzeuge befahren. Auf der breiten Schotter-Straße werden Sie nur Läufern, Spaziergängern, Radfahrern oder Reitern begegnen. Am Ende der Allee im Süden stoßen Sie direkt auf das Schloss Hellbrunn und seinen schönen Park. Hier können Sie auf einer Sonnenbank entspannen und sich entscheiden, ob Sie noch ein Stück zum angrenzenden Salzburger Zoo marschieren oder im Sommer die Wasserspiele des Schlosses besuchen wollen. Auch diese beiden Ziele möchte ich Ihnen wärmstens empfehlen.

Tipp:
Auftanken und Aussicht genießen am Gaisberg!

Wenn Ihnen der Sinn nach klarer Luft, herrlichem Blick und ein wenig Bewegung steht, müssen Sie den Salzburger Gaisberg besuchen! Mit 1.287 Metern ist der Gaisberg für österreichische Verhältnisse nicht gerade ein Riese – riesig ist jedoch die Aussicht, die Sie vom beliebten Erholungsberg der Salzburger genießen werden!

Ganz bequem, ohne Stress und noch dazu umweltfreundlich gelangen Sie per öffentlichem Bus auf den Gaisberg. Dieser startet am Mirabellplatz (Nummer 151) und bringt Sie bis zur Haltestelle „Zistelalpe“. Dort steigen Sie aus und gehen ab der Zistelalm den Rundwanderweg. Der breite Schotterweg hat nur geringe Höhenunterschiede und eine Länge von ca. fünf Kilometern. Nach Westen hin erstreckt sich das Salzburger Becken mit Blick auf die Stadt, den Untersberg und den Hohenstaufen. Nach Norden hin wird es flacher in Richtung Wallersee.

Obwohl die Strecke wirklich bequem zu marschieren ist, sollten Sie jedenfalls festes Schuhwerk anhaben – Sandalen oder High-Heels sind auf Bergen – und seien sich auch noch so einfach zu erwandern  – tabu. Eine nette Einkehrmöglichkeit bietet das Gasthaus und Hotel Zistelalm. Von der Terrasse können Sie sich nochmals am Panorama satt sehen.

Tipp:
Österreichisch lernen!

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin im Ausland immer froh, wenn ich ein paar Brocken der fremden Sprache sprechen kann. Bitte, danke, guten Morgen, gute Nacht sind die Basics, die ich mir immer anzueignen versuche. Das Gegenüber freut sich und ich fühle mich mehr als Teil des Landes. Da Sie ja Deutsch sprechen und Österreichisch – trotz seines fremd klingenden Dialekts – ja auch eine deutsche Sprache ist, ist das Verständigungsproblem also vom Tisch. Wenn Sie in Ihrem Urlaub mit Österreichischem Vokabular punkten oder Speisekarten besser verstehen möchten, lesen Sie weiter.

Bestellen Sie in einem Lokal nicht einfach einen „Kaffee“. Die österreichische Kaffeehaus-Kultur hat eine lange Tradition und weist dem entsprechend eine Fülle der köstlich-energetisierenden Getränkevarianten auf. Genießen Sie etwa einen Verlängerten (ein kleiner Brauner oder Schwarzer mit doppelter Menge Wasser), einen kleinen Schwarzen (Espresso), einen kleinen Braunen (Espresso mit Milch oder Schlagobers) oder eine Mélange (ähnlich einem Cappuccino). Schlagobers ist übrigens Sahne.

Anstatt einer „Apfelschorle“ ordern Sie einen „gespritzten Apfelsaft“, beim Bier wählen Sie zwischen einem „Seiterl“ (0,3 Liter) und einer „Halben“ (0,5 Liter). Wenn Sie ein mini-Bier mit 0,2 Liter möchten, bestellen Sie einen „Pfiff“. Die „Weißweinschorle“ heißt in Österreich „weißer Spritzer“ oder „weißer G´spritzter“.

Quark- oder Sahnetorten heißen in Österreich „Topfenkuchen“ bzw. „Topfentorte“, aus Klößen – eine sehr beliebte Beilage, werden „Knödel“. Hier gibt es unzählige Varianten: „Grammelknödel“ mit ausgelassenen Speckgrieben, „Hascheeknödel“ mit einem faschierten Fleisch-Wurstgemisch oder „Kaspressknödel“, eine Salzburger Spezialität mit heimischem Käse, oft in einer heißen Rindsuppe serviert.

Brötchen – etwa zum Frühstück – werden in Salzburg zum „Semmerln“ oder „Weckerln“, quadratische Nudeln zu „Fleckerln“ (Kraut- oder Wurstfleckerln) und Frikadellen zu „Fleischlaberln“. Ein sehr beliebtes Gericht mit Käse sind übrigens auch „Käsnocken“ (Kaasnockn), also Spätzle mit teils äußerst deftig duftendem Käse und gerösteten Zwiebeln.

„Eierschwammerl“ sind Pfifferlinge, „Erdäpfel“ Kartoffel, ein „Hendl“ ein Huhn und „Paradeiser“ (als Ableitung vom Paradiesapfel) schlicht Tomaten. Oft auf Speisekarten zu finden sind auch noch „Geselchtes“, also geräuchertes Fleisch, „Vogerlsalat“ – keine Beilage aus Vögeln, sondern aus Feldsalat oder – auf Berghütten sehr beliebt „Pofesen“ – mit „Powidl“, also mit Pflaumenmus gefüllte arme Ritter.

Wenn Sie auf Bergen unterwegs sind, fällt schnell einmal das förmliche „Sie“ weg. Man begrüßt sich mit „grias di“ (grüß dich) und verabschiedet sich mit „pfiat di“ (wiedersehen). In der Stadt wäre ein Duzen eher unangebracht, aber ab 1.000 Metern Seehöhe ist ein „grias di“ fast Pflicht. Bevor ich Sie nun aber weiter verwirre, sage ich „pfiat di“ und wünsche schon jetzt viel Spaß beim Ausprobieren!